Mikrosystemtechnik im 7. Forschungsrahmenprogramm
Die Weiterentwicklung technologischer Grundlagen der Mikrosystemtechnik wird auch im 7. Rahmenprogramm im Thema Informationstechnologien gefördert.
Insbesondere in der Herausforderung 3 des Arbeitsprogramms für die Informationstechnologien – überschrieben mit den Begriffen Komponenten, Systeme, Engineering – werden aktuelle Forschungsbedarfe für Mikrosysteme angesprochen, insbesondere die Entwicklung der nächsten Generation smarter Systeme („smart systems“). Die für die Betreuung der Forschungsvorhaben in der Mikrosystemtechnik zuständige Generaldirektion Informationstechnologien ist natürlich ebenso an neuen, verbesserten Herstellungstechnologien für Mikrosysteme und deren Einbindung in den gesamten Wertschöpfungsprozess interessiert. Hierbei spielen das Design der Systeme wie auch Materialien, Prozesse und Testverfahren sowie eine höhere Zuverlässigkeit eine Rolle. Von Relevanz für künftige Forschungsarbeiten ist auch der Trend zur Konvergenz von Mikro- und Nanosystemen sowie Bio- und IuK-Technologien.
Für Anwendungen in den Themenfeldern Überwachung von Umweltdaten, Qualitätsmanagement in der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie, Sicherheitsanwendungen oder auch in der Biomedizin erwartet die Kommission zahlreiche Forschungsbeiträge. Zwar werden diese Anwendungsbereiche auch in den Ausschreibungen der anderen Themen des 7. Rahmenprogramms aufgegriffen. In diesen Fällen steht dann mehr die anwendungsspezifische Ausrichtung, weniger die technologische Weiterentwicklung von Mikrosystemen im Vordergrund.
So finden sich im Thema Gesundheit Aufrufe, die die Entwicklung neuer Test- und Diagnoseverfahren zum Ziel haben, im Thema Produktionstechnologien sind neue Mikro-Herstellungsverfahren gefragt oder im Thema Umwelt ist die Weiterentwicklung der Gassensorik ein Schwerpunkt.
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Diese Seite wurde zuletzt am 09.12.2011 aktualisiert.
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